Mittwoch, 26. November 2008

*Advents-Crop am 14.12.*

Endlich darf ich es verraten:
Diesmal nur im kleinen, entspannten Rahmen. Einfach ein wenig zusammen scrappen - ich freu mich drauf und hoffe, ihr seid dabei!

Sonntag, 23. November 2008

VORGEMACHT #1 - Klappbuch

Kennt ihr diese Ansichtskarten-Leporellos, die es in Souvenirgeschäften zu kaufen gibt? Als ich mir so eins vor kurzem vom Schloß Versailles kaufte, dachte ich mir, dass das ja ein ziemlich praktisches Format ist, um eine Vielzahl an Fotos kompakt und handlich verpackt zu kriegen.


Also hab ich es nachgebaut ... und daraus eine kleine Anleitung für euch gemacht.

Material:
  • 2 Bögen Cardstock 12x12
  • gemustertes Papier (mind. 2 Stück à 9 x 14 cm)
  • Magnet-Snaps

Werkzeug:
  • Trimmer (oder Cutter & Lineal)
  • Falzbein
  • Geodreieck
  • Kleberoller

Anleitung:

Achtung: Um hinterher ein gerades Ergebnis zu haben, wo alles schön bündig aufeinander liegt beim Zusammenfalten, ist es wichtig die Maße genau einzuhalten!

1. Aus dem Carstock jeweils 2 Streifen von 15 cm Breite zuschneiden, dabei die Laufrichtung des Papiers beachten, damit es sich später leichter falten lässt.
Einen der 4 Streifen auf 11,6 cm kürzen.

2. Mit dem Falzbein und Geodreieck auf dem 1. Streifen Cardstock Falzlinien ziehen bei exakt 9,9, 19,9 und 29,9 cm.

3. Den Cardstockstreifen bei 9,9 cm nach innen knicken, den Rest wie ein Leporello (also abwechselnd nach außen und innen) falten und die Knicke mit dem Falzbein nachziehen. Es sollte dann so ausschauen:

4. Den 2. Streifen Cardstock bei 10, 20 und 30 cm falzen. Das erste Stück (also bei 10 cm) nach außen falten, den Rest wie ein Leporello - falls ihr strukturierten Cardstock verwendet, solltet ihr drauf achten, dass ihr bei allen Streifen die strukturierte Oberfläche auf einer Seite habt. Der 2. Streifen sollte dann so aussehen:

5. Den 3. Cardstock-Streifen bei 10, 20 und 20,6 cm falzen. Alle Stücke nach innen falten:

6. Den 4., kurzen Streifen bei 10 und 10,6 cm falzen und nach innen knicken:

7. Probeweise alle Stücke zusammenstellen - die späteren Verbindungsstellen hab ich hier mit "+" markiert:

8. Jeweils die kurze Lasche von außen mit Kleber bestreichen und Kante auf Kante unter das nächste Teil kleben:

9. Der Rohling ist jetzt fertig und sollte so ausschauen ... im ausgeklapptem Zustand:

... und zusammengefaltet:

10. Nun geht es ans Verzieren. Ich habe dazu auf die beiden Außenflächen (im zugeklappten Zustand) zunächst jeweils ein Stück Papier in 9 x 14 cm geklebt:

11. Unter der oberen Klappe hab ich zum besseren Schließen noch Magnet-Snaps geklebt. Dazu hab ich mir mittig mit ca. 1 cm Abstand vom Rand einen Punkt markiert, genauso auf der gegenüberliegenden Seite ...
... und die Snaps (zur Sicherheit mit zusätzlichem Kleber) befestigt:

12. Mein Klappbuch soll Heimat für meine Reha-Übungen werden. Gefüllt hab ich es noch nicht, aber so sieht es jetzt bei mir aus:
Wie ihr seht: viel Platz! Wenn ihr auf jede Innenseite Fotos klebt, reicht es für 10 Stück. Wenn ihr auch noch die Außenseiten mit Fotos bestückt wird es wahrscheinlich zu dick zum Zusammenfalten, das müsst ihr ggf. ausprobieren.

Und so schaut es zusammengeklappt aus:



Ich hoffe, ich hab es verständlich erklärt. Ihr dürft meine Anleitung gerne für private Zwecke benutzen! Und ich freu mich, wenn ihr vielleicht einen Link zum fertigen Ergebnis als Kommentar hinterlasst.

Sonntag, 16. November 2008

December Daily - meine Version

Nach Ali Edwards und Inchens Vorbild hab ich mir auch ein "Tagebuch" für den Dezember gemacht. Es ist bunt gemixt - und so hab ich auch einiges an weihnachtlichen Papierresten und übriggebliebenen Zahlen-Stickern "verwurstet":


Ich wollte das Album auf jeden Fall so gestalten, dass ich im Dezember nur noch Ereignisse und Gedanken festhalten muss und hier und da noch ein Foto ergänzen kann. Ohne Zwang. Die Zeit vor Weihnachten ist doch eh schon immer knapp genug.

Die Einsteckhüllen wie bei Tag 2 sind übrigens gekürzte Sammelkarten-Hüllen, die ich mir letztens in Belgien gekauft habe. Die werde ich auf jeden Fall noch öfters einsetzen.

Lesetest #3: Sharing your story von Ali Edwards

Endlich ist Alis neues Buch bei mir eingetroffen! Hat etwas länger gedauert, da ich irgendwie immer zu spät war und es mir gerade vor der Nase weggeschnappt wurde.


{ Sharing Your Story: Recording Life's Moments in Mini Albums }

Inhalt:
Ali Edwards hat sich zusammen mit anderen wie Emily Falconbridge oder Mou Saha ganz der Liebe zu Mini-Books gewidmet. Gezeigt werden eine Vielzahl an unterschiedlichen Werken, die sortiert sind nach Themen wie Gift Albums, Travel, Record-Keeping etc. Es gibt zu jedem Buch mehrere Fotos und eine kurze Beschreibung sowie Ideen zu alternativen Inhalten. Materialangaben werden zwar auch gegeben, aber detaillierte Anleitungen sind nicht enthalten. Allerdings gibt es am Ende allgemeine Erklärungen wie verschiedene Arten und Bindungen.

Fazit:
Alis neues Buch ist auf jeden Fall eine Inspirationsquelle für alle, die (selbstgebundene) Mini-Scrapbooks lieben. Beim ersten Querlesen hab ich direkt Lust bekommen loszulegen. Und nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von Scrapbooking-Lektüre.

Vorab hab ich auch viel negative Kritik über das Buch gelesen - scheinbar waren einige enttäuscht, dass nicht nur Alis Mini-Books enthalten sind. Aber gerade das macht das Buch für mich wertvoll und interessant, da die Vielfalt so größer ist. Und: Von der Idee gehen alle Beispiele in die gleiche Richtung - eine abgeschlossene "Geschichte" mit Anfang und Ende erzählen und auch die kleinen Details des Alltags so zu dokumentieren.

Es geht in diesem Buch auf jeden Fall mehr um die Themen und Inhalte als um Gestaltung und Bau der Mini-Books. Für Anfänger mag das unzureichend sein, aber mit etwas Erfahrung findet man hier zahlreiche Anregungen zum Nachmachen.

Samstag, 15. November 2008

*wieder da*

Falls mich wer vermisst hat: ich war 4 Wochen zur Reha und in dieser Zeit nur sporadisch online. Und wem es gar nicht aufgefallen ist, dass ich so still war, auch nicht weiter schlimm. ;-)

Jedenfalls: Ich bin wieder zurück aus dem "Trainingslager" ... mit verdorbenem Magen (wieso gibt man "kranken" Menschen nur Essen, das erst recht krank macht???), gestählten Muskeln und vielen nachdenklich stimmenden Eindrücken. Ganz hab ich mein Ziel noch nicht erreicht, wieder völlig "mit beiden Beinen im Leben zu stehen", aber ich habe zumindest ein gutes Stück des Weges geschafft. *ufff* Jetzt freu mich auf jeden Fall wieder zu Hause zu sein und auch wieder Zeit zum Scrappen zu haben ... Man sieht/hört/liest sich!